Museumsobjekte

Objekte aus Sammlungen werden im Zuge einer Restaurierung immer wissenschaftlich erfasst und dokumentiert. Dabei werden Erkenntnisse zur Provinienz, dem kunsthistorischen Hintergrund, der Konstruktions- und Verarbeitungsweise sowie Materialanalysen zusammen getragen.

 

Eine Dokumentation in Schrift und Bild begleitet alle Arbeitsschritte, und soll für kommende Generationen das Wissen um die Objektgeschichte bewahren oder sogar erweitern.

 

Heute können Fachleute auf diese zusammen getragenen Erkenntnisse aufbauen. Dabei ergänzt restauratorisches Wissen häufig die kunsthistorische Beurteilung eines Objektes.

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Schloss Mirow, farbenprächtige Raumausstattung aus der Mitte des 18. Jh.

Im fragilen und stark in Mitleidenschaft gezogenen Zustand, sollte die Restaurierung der Tapeten eine dauerhafte Ausstellungsfähigkeit der Ölmalereien auf Jutegewebe sicher stellen. Dafür wurden die großformatigen Bildflächen mit einem rückwertigen Stützgewebe von Ihrem Eigengewicht entlastet. Knapp 40m² Bildfläche wurden gereinigt und alte Reparaturmaßnahmen von minderer Qualität überarbeitet. Eine Vielzahl von kleinsten und großen Farbschollenausbrüchen wurde gekittet und retuschiert.

Detail einer Blüte nach der Restaurierung, Arbeitsituation im Atelier

Sänfte, um 1760-1765 Sammlung der SPSG,Detail abgeplatzte Goldfassung, Konservierung und Retusche an der Fassung

Türblatt Afrika, Privatsammlung, Reinigung und Freistellung der originalen Farbfassung, Konservierung aller Metallteile